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"Angeregt hat ihn Rimbauds Gedicht 'Vokale' - ein bildreiches Bekenntnis zum Leben, zur Welt und zum Kosmos. Immendorff liebt dieses Gedicht ebenso wie Ibsens Peer Gynt oder Goethes Faust. Sie gelten ihm als Sucher nach dem Licht der Erkenntnis, das er hier bildhaft mit der Farbe Gold identifiziert. Er spielt mit dem metallischen Glanz zugleich auf das 'Weiße Gold' des Porzellans - und auf die Suche der Alchemisten nach beiden Arten des Goldes an. Mit dem Motiv des Flugzeugs verweist Immendorff auf Josef Beuys, der im Krieg als Pilot abstürzte. Immendorff bezieht auf diese Weise Beuys in den Kreis derjenigen ein, die, wie Rimbaud, ein Leben voller Passion führen. Immendorff bleibt, wie der hier skizzierte Gehalt seines Dekors verrät, auch beim Schmuck der Kanne ein grüblerischer Maler. Er gibt dem Teetrinker etwas zu Denken."
Prof. Dr. Heinz Spielmann, 1994

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